105. Innerschweizerisches Schwingfest vom 03. Juli 2011

 

w.k. Bei herrlichem Wetter und in einer schönen Arena wurde das Innerschweizerische Schwingfest in Küssnacht ausgetragen. Über 8000 Zuschauer verfolgten das Geschehen der 228 Schwinger in den sieben Sägemehlringen.

Benno Studer, der lachende Dritte
Das Schwingfest wurde durch die beiden Eidgenossen Arnold Forrer und Philipp Laimbacher dominiert. Bereits im vierten Gang mussten die beiden Zusammengreifen. Dieser Wettkampf endete mit einem Unentschieden. Da beide Schwinger die fünften Gänge gewinnen konnten standen sie sich im Schlussgang wieder gegenüber. In diesem zwölf Minuten wurde nicht alles riskiert und somit endete dieses Zusammentreffen mit einem gestellten Gang. Dadurch konnte der Schüpfheimer Benno Studer, der im letzten Gang Edi Kündig platt bezwingen konnte, den Sieg erben.

André Muff, nahe am Kranz

In diesem starken Teilnehmerfeld bekundeten einige Rothenburger Schwinger grosse Mühe. So mussten Beat Muff, Patrick Rothenfluh, Michael Spichtig und Christoph Kammermann bereits nach vier Gängen unter die Dusche. Fredi Zimmermann konnten sich zwei Siegeskreuzlein, drei Gestellte und eine Niederlage schreiben lassen. Hanspeter Schnider konnte ein Mal gewinnen, vier Mal stellen und ein Mal musste er den Platz als Verlierer verlassen. Da konnte der zurzeit die RS absolvierende André Muff gut mithalten. Bis zum fünften Gang lies er sich drei Siegeskreuzlein und zwei Niederlagen auf dem Notenblatt schreiben. Um das begehrte Eichenlaub griff er mit Bruno Nötzli zusammen. Nach gegenseitigem Abtasten musste André dem aufstrebenden Schwyzer den Sieg überlassen, trotzdem durfte André mit der gezeigten Leistung zufrieden sein.

Rangliste:
1. Studer Benno, Schüpfheim 58.50
2. Müller Bruno, Unterägeri 58.00
3a Laimbacher Philipp, Sattel 57.75
3b Ulrich Andreas, Gersau 57.75
4. Forrer Arnold, Stein 57.50
ferner:
14b Muff André, Rain 55.00
16c Zimmermann Fredy, Neudorf 54.50
19b Schnider Hanspeter, Rothenburg 53.75

Foto:
André Muff hinten beim Siegeswurf gegen Simon Gisler

 

 
ISV