Skiweekend Meiringen-Hasliberg vom 18./19. Feb. 2006

 

20 Aktivschwinger und Mitglieder des Schwingklubs Rothenburg trafen sich zum alljährlichen Skiweekend. Dank der Organisation durch Theo Horat durften wir die beiden Tage im Berghaus Käserstatt verbringen.

Bewaffnet mit Ski und Schlafsack trafen wir uns morgens um sieben Uhr in Rothenburg. Improvisationstalent war rund ums Verladen von Ski und Skifahrer gefragt, aber auch beim Kauf des Gruppenbillets in Hasliberg und der anschliessenden, fairen Aufteilung des Preises des Zweitagespasses. Nach dem Einquartieren im Massenschlag wagten sich die ersten raus ins Schneegestöber, fanden jedoch nach einer kurzen Blindfahrt den Weg zurück ins Berghaus sehr rasch wieder. Anstatt rasanten Abfahrten auf den Skiern wurden am Morgen Jasskarten verteilt. Dank dem, dass einige versuchten Petrus anzurufen, besann sich dieser gegen Mittag eines besseren und schickte Frau Holle in die Ferien. So kamen wir am Nachmittag doch noch auf unsere Kosten: Waghalsige Abfahrten, gespickt mit etlichen Sprüngen und nachfolgenden Stürzen. Dies wohl als Folge der gemütlichen Jassrunden mit dem einen oder anderen Glas Weisswein, immhin blieben die Stürze ohne Folgen.
Nachdem die Skilifte trotz des nun herrlichen Wetters nicht mehr liefen, traf man sich noch in der nahe dem Berhaus gelegenen Bar "Aquarium", wo die Nicht-Skifahrer schon den ganzen Nachmittag ausharrten.
Zurück im Berghaus Käserstatt gab es schon bald das Abendessen: Filet, Kartoffelgratin, Bohnen im Speck, Tomaten, Blumenkohl und Rüebli. Und dieses war so ausgeziechnet gut, dass einige gar nicht mehr aufhören wollten zu essen. Gegen Abend machte sich dies vielfach mit Magenschmerzen, Bettruhe oder langen WC-Besuchen bemerkbar.
Irgendwann war dann die letzte Jassrunde und es kehrte schon bald Ruhe im Massenschlag ein.

Tagwache am Sonntag: 08.00 Uhr. Zmorge mit Kaffee und Gipfeli: 08.30 Uhr. Das Wetter gut, auch wenn der Wind blies. Doch der Föhn war so stark, dass zum Bedauern aller keine Sessellifte und die Gondelbahn nur im Schritttempo liefen. Mit Spitzen von bis zu 100 km/h blies der Föhn einem den Neuschnee nur so um die Ohren. Während die einen die Schlepplifte testeten, versuchten andere mit glorreichen Ideen die hervorragend präparierten Skipisten abzufahren. Für die Letzteren war dann vorerst Schluss in der Mittelstation, wo sie eigentlich in die Gondeln einsteigen wollten. Doch diese waren alle mit sechs Personen besetzt, also kein Platz mehr. Und als sie an der Talstation angelangt waren, wurde der Betrieb der Gondelbahn wegen des starken Windes eingestellt. Pech, war doch ihr Gepäck noch überall im Berghaus verstreut. So dirigierte man sein Gepäck via Natel in die letzten Gondeln, in der Hoffnung, dass es heil unten ankommt.
Währenddessen fanden einige doch noch den Weg in die Gondel via Mittelstation. Doch die Bergfahrt dauerte für sie den Umständen entsprechend lange: fast eine Stunde mussten sie in der Gondel ausharren. Nicht viel besser erging es den Nicht-Skifahrern: Sie mussten den Weg Richtung Talstation unter die Schuhe nehmen und konnten nicht mit der Gondel hinabfahren. Gegen Mittag hin erreichten jedoch alle heil die Talstation Wasserwendi.
Von dort ging es via Mittagspause in Lungern, für die meisten mit einem Riesencordonbleu, zurück nach Rothenburg. Zwar früher als geplant, doch wohlerhalten.

 

Impressionen

 

Wildes Schneetreiben, schlechte Sicht: Da war es nicht einfach, auf den Skiern zu bleiben.

Burri Bruno und Muff Beat einige Stunden später bei herrlichem Wetter