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20 Aktivschwinger und Mitglieder des Schwingklubs Rothenburg
trafen sich zum alljährlichen Skiweekend. Dank der Organisation
durch Theo Horat durften wir die beiden Tage im Berghaus Käserstatt
verbringen.
Bewaffnet mit Ski und Schlafsack trafen wir uns morgens um sieben Uhr
in Rothenburg. Improvisationstalent war rund ums Verladen von Ski und
Skifahrer gefragt, aber auch beim Kauf des Gruppenbillets in Hasliberg
und der anschliessenden, fairen Aufteilung des Preises des Zweitagespasses.
Nach dem Einquartieren im Massenschlag wagten sich die ersten raus ins
Schneegestöber, fanden jedoch nach einer kurzen Blindfahrt den
Weg zurück ins Berghaus sehr rasch wieder. Anstatt rasanten Abfahrten
auf den Skiern wurden am Morgen Jasskarten verteilt. Dank dem, dass
einige versuchten Petrus anzurufen, besann sich dieser gegen Mittag
eines besseren und schickte Frau Holle in die Ferien. So kamen wir am
Nachmittag doch noch auf unsere Kosten: Waghalsige Abfahrten, gespickt
mit etlichen Sprüngen und nachfolgenden Stürzen. Dies wohl
als Folge der gemütlichen Jassrunden mit dem einen oder anderen
Glas Weisswein, immhin blieben die Stürze ohne Folgen.
Nachdem die Skilifte trotz des nun herrlichen Wetters nicht mehr liefen,
traf man sich noch in der nahe dem Berhaus gelegenen Bar "Aquarium",
wo die Nicht-Skifahrer schon den ganzen Nachmittag ausharrten.
Zurück im Berghaus Käserstatt gab es schon bald das Abendessen: Filet,
Kartoffelgratin, Bohnen im Speck, Tomaten, Blumenkohl und Rüebli. Und
dieses war so ausgeziechnet gut, dass einige gar nicht mehr aufhören
wollten zu essen. Gegen Abend machte sich dies vielfach mit Magenschmerzen,
Bettruhe oder langen WC-Besuchen bemerkbar.
Irgendwann war dann die letzte Jassrunde und es kehrte schon bald Ruhe
im Massenschlag ein.
Tagwache am Sonntag: 08.00 Uhr. Zmorge mit Kaffee und Gipfeli: 08.30
Uhr. Das Wetter gut, auch wenn der Wind blies. Doch der Föhn war so
stark, dass zum Bedauern aller keine Sessellifte und die Gondelbahn
nur im Schritttempo liefen. Mit Spitzen von bis zu 100 km/h blies der
Föhn einem den Neuschnee nur so um die Ohren. Während die einen die
Schlepplifte testeten, versuchten andere mit glorreichen Ideen die hervorragend
präparierten Skipisten abzufahren. Für die Letzteren war dann vorerst
Schluss in der Mittelstation, wo sie eigentlich in die Gondeln einsteigen
wollten. Doch diese waren alle mit sechs Personen besetzt, also kein
Platz mehr. Und als sie an der Talstation angelangt waren, wurde der
Betrieb der Gondelbahn wegen des starken Windes eingestellt. Pech, war
doch ihr Gepäck noch überall im Berghaus verstreut. So dirigierte man
sein Gepäck via Natel in die letzten Gondeln, in der Hoffnung, dass
es heil unten ankommt.
Währenddessen fanden einige doch noch den Weg in die Gondel via Mittelstation.
Doch die Bergfahrt dauerte für sie den Umständen entsprechend lange:
fast eine Stunde mussten sie in der Gondel ausharren. Nicht viel besser
erging es den Nicht-Skifahrern: Sie mussten den Weg Richtung Talstation
unter die Schuhe nehmen und konnten nicht mit der Gondel hinabfahren.
Gegen Mittag hin erreichten jedoch alle heil die Talstation Wasserwendi.
Von dort ging es via Mittagspause in Lungern, für die meisten mit einem
Riesencordonbleu, zurück nach Rothenburg. Zwar früher als geplant, doch
wohlerhalten.
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