Gute Ausgangslage nach vier Gängen nur zum Teil genutzt!

Wolhusen_GruppeVoller Spannung sahen wir dem Abschneiden der jungen Rothenburger Sägemehlsportler beim ersten Ernstkampf auf Luzerner Boden, am 21. April in Wolhusen entgegen.
Kann an die starke Leistung beim Urner Buebeschwinget vom 7. April angeknüpft werden? Wird wieder ein Kategoriensieg nach Rothenburg entführt? Können unsere Jungs auch in Wolhusen mit der Spitze mithalten?

 

 

Bei idealen Wetterbedingungen wurde der Wolhuser Nachwuchsschwinget am 21. April abgehalten. Der organisierende Schwingklub Wolhusen stellte beim Schulhaus Markt in Wolhusen den Sägemehlathlethen und Zuschauern einen tadellosen Wettkampfplatz zur Verfügung. Insgesamt 282 Jungschwinger aus der Innerschweiz und den Gastklubs Trueb aus dem Emmental sowie Unterlandquart aus dem Bündnerland stellten sich der Herausforderung, ein neuer Rekord. Mit total 30 Rothenburger stellten wir mit dieser grossen Mannschaft über 10 % der angetretenen Jungschwinger.

Die ältesten wurden mit Amrein Fabian, Hodel Remo, Jung Valentin, Koch Florian, Suter Nicolas, Theiler André, Windler Dylan, Bucher Adrian, Rölli Florian, Suter Dario und Theiler Nils aus unserem Verein vertreten. Am besten meisterte Adi die gestellten Aufgaben. Vier Siege und ein unentschieden wurden auf sein Notenblatt notiert, damit erkämpfte er sich den 6. Schlussrang. Mit drei Siegen und einem Unentschieden wurden Valentin im 10. und Dario im 11. Schlussrang geführt. Drei Erfolge waren der Leistungsausweis von Fabian, alle in den ersten vier Gängen eingefahren. Leider konnte er keinen der beiden letzten Gänge zu seinen Gunsten entscheiden, eine Spitzenplatzierung blieb ihm verwehrt, er klassierte sich ebenfalls im 11. Rang. Remo konnte sich zwei Siege und zwei gestellte Gänge vom Kampfgericht notieren lassen, dank Maximalnoten fand er seinen Namen im 12. und letzten Auszeichnungsberechtigten Schlussrang. Dylan fehlte trotz drei Siegen der verflixte viertel zur Auszeichnung, ebenfalls Nicolas, der bei seinem zweiten Wettkampf schon nahe am Eichenlaub dran war. Zwei Siege und drei Unentschieden reichten dieses Mal um einen viertel Punkt nicht aus. André konnte ebenfalls einen Sieg einfahren und musste den Platz drei Mal ohne Resultat verlassen. Damit war er im 16., sein Bruder Nils mit zwei Siegen im 19. Schlussrang klassiert. Den beiden Florian gelang es leider trotz gutem Kampf nicht, die Ausstichhürde zu überspringen, sie mussten schon nach vier Gängen unter die Dusche.

In der Jahrgangskategorie 05/06 wollten Krauer Andri, Bucher Manuel, Hunziker Dominic, Petermann Elya, Renggli Silvan, Rölli Ueli, Suter Jannik und Wermelinger Frederik die Rothenburger Farben vertreten. Auch in dieser Kategorie gelangen dem flinken und quirligen Andri vier Siege und ein Unentschieden, was ebenfalls zum 6. Schlussrang reichte. Ungeschlagen, mit zwei Siegen und vier gestellten Gängen ging Ueli vom Platz. Die Auszeichnung war ihm im 13. Rang sicher. Elya konnte ebenfalls drei Siege einfahren, ihm fehlten aber die Maximalnoten und somit leider auch ein viertel Punkt zur Auszeichnung. Im selben Schlussrang klassierte sich mit zwei Siegen und zwei Unentschieden Mäni, leider auch knapp hinter den Auszeichnungsrängen. Jannik erkämpfte sich zwei Siege und musste drei Mal über die ganze Gangdauer gehen. Fredi gelangen ebenfalls zwei Vollerfolge und ein Unentschieden. Silvan konnte einem seiner Gegner das Sägemehl von den Schultern klopfen und teilte die Punkte drei Mal. Für Dominic war der Wettkampf verletzungsbedingt leider auch nach vier Gängen zu Ende, er klagte nach einem Sturz über eine Schmerzende Schulter und musste aufgeben.

Beiden Jahrgängen 07 / 08 durften wir uns grosse Hoffnungen auf Spitzenplatzierungen erhoffen. Mit Bachmann Dario, Bissig Luc, Burtolf Ben, Emmenegger Stefan, Vogel Julian, Faiz Hameez, Kunzmann Dylan, Müller Noe und Rölli Toni traten Jungs aus unseren Reihen an, die schon starke Leistungen gezeigt haben in der noch jungen Saison 2018. Seiner Leader Rolle wurde Luc absolut gerecht. Mit 49.50 Punkten stand er im Schlussgang, wo er auf den Entlebucher Portmann Jonas traf. Nach über 6 Minuten kräftezehrendem, fairen und ausgeglichenem Kampf konnte Luc seinen Gegner mit einem Münger Spezial am Boden zum Resultat überdrücken. was nichts anderes als der Kategoriensieg bedeutete. Toni und Julian konnten beide drei Mal den Platz als Sieger verlassen. Toni wies weiter zwei Unentschieden aus, Julian eines. Beide fanden ihre Namen aber im 10. Auszeichnungsberechtigten Schlussrang. Auch Noe durfte drei seiner Gegner das Sägemehl von den Schultern klopfen, der Platz im 12. und  letzten Auszeichnungsberechtigten Schlussrang war ihm sicher. Derselbe Leistungsausweis konnte auch Ben vorweisen, leider fehlte aber auch ihm ein viertel Punkt in der Endabrechnung. Dario wurde ebenfalls mit drei Siegen im 15. Schlussrang geführt. Stefan gelangen zwei Erfolge und eine Punkteteilung, Dylan und Hameez schafften den Sprung über die Ausstichhürde, konnten dann aber die nötigen Siege nicht mehr einfahren.

Loia Cosimo und Schleiss Fabio hiessen die Rothenburger, die bei den jüngsten am Start waren. Wir setzten nach dem Kategoriensieg in Flüelen grosse Hoffnungen auf Cosimo. Die ersten drei Gänge gingen auch klar an ihn, leider musste er aber dann im 4. Gang dem späteren Kategoriensieger den Vortritt überlassen. Dank den Siegen in seinen beiden letzten Gängen konnte er noch auf den Ausgezeichneten vierten Schlussrang vorstossen. Auch Fabio gelang es an seinem ersten Wettkampf die Ausstichhürde zu überspringen. Ein Sieg und ein Unentschieden waren sein Leistungsausweis.

Nach der Sensation in Flüelen eine etwas Ernüchternde Bilanz in Wolhusen. Trotzdem dürfen wir Siegschwinger aus unseren Reihen Feiern, die keine Gegner zu fürchten haben. Bei einigen ist das Resultat nicht der Spiegel des Könnens, da hätte auch einiges zu ihren Gunsten anders laufen können. 12 Auszeichnungen und ein Kategoriensieg sind aber doch ein schöner Leistungsausweis. Im Wissen, dass viel drin liegen kann, sehen wir unserem Heim Fest am 5. Mai in Rothenburg voller Spannung entgegen.

Bericht: Markus Benz
Fotos: Stefan Bissig