Schwingprüfung problemlos abgelegt

Schwingprüfung 7Wie jedes Jahr wird in unserer Schwinghalle zum Saisonende für einige Jungschwinger eine Schwingprüfung organisiert. Dabei können die Jungs vor einem J&S Experten das während den letzten Trainings erlernte Schwinger Handwerk demonstrieren. Neben Zügen wie Kurz, Gammen oder Übersprung auf der untersten Stufe, werden auch Münger, Stöckli oder Tannerschwung auf der höchsten Stufe abgefragt Die Absolventen der Stufe 4, das sollte kurz vor Übertritt ins Aktivlager sein, haben 32 verschiedene Züge in ihrem Repertoire. Zudem werden auf den Stufen 1 + 2 auch präventive Unfallverhütungsmassnahmen angeschaut. Richtiges Abrollen vor- und rückwärts, sowie Aufwärmen der Halsmuskulatur sind dabei Themen.

 

Die Stufe 1 wurde im 2018 von den Jungschwingern Bieri Joel, Furrer Alain, Loia Cosimo und Vogel Florian abgelegt. Bei den jüngsten war erwartungsgemäss am meisten Nervosität zu spüren, zwar völlig unbegründet, die Jungs lieferten eine perfekte Vorführung ab.

Emmenegger Stefan, Suter Nicolas und Zurfluh Livio waren für die Stufe 2 angemeldet. Auch Sie konnten die Anforderungen des Experten problemlos erfüllen und liessen sich nicht aus der Ruhe bringen.

Ein grosses Jungschwinger Kontingent trat zur Prüfungsstufe 3 an. Bachmann Dario, Bissig Luc, Jung Valentin, Koch Florian und Vogel Julian nahmen die Herausforderung an und zeigten dem Experten ihr Können. Auch sie schafften es, den Experten zufrieden zu stellen und absolvierten die Prüfung ohne Probleme.

Die beiden Brüder Dario und Jannik Suter sowie Theiler Nils wollten schliesslich die höchste Prüfungsstufe absolvieren. Othmar Hodel, der als Experte fungierte, wurde von den dreien mit schön einstudierten Zügen bedient und er konnte schliesslich auch ihnen zur bestandenen Prüfung gratulieren.

Wieder haben sich einige Rothenburger an die Herausforderung gewagt, einem „fremden“ Experten das während den letzten Trainings erlernte Handwerk zu demonstrieren. Die vorangehende Selektion der Prüflinge durch uns Betreuer war manchmal hart, musste doch einigen die Prüfungsteilnahem verweigert werden, weil sie einfach zu wenig „Sattelfest“ waren. Aber die Prüfung auf allen Stufen kann bis ins „hohe“ Aktivalter abgelegt werden, falls Interesse besteht.

An dieser Stelle möchte ich mich bei meinen Betreuerkollegen für die wertvolle Arbeit, grosse Geduld und objektiver Beurteilung im Vorfeld der beiden prüfungstage bedanken. Auch Othmar hat wieder einmal mehr seinem Ruf Ehre gemacht. Seine ruhige Art war sicher hilfreich, sein kollegialer Stil kommt bei den Jungs sehr gut an und hilft, die Nervosität zu überwinden. Othmar, vielen Dank für die sehr wichtige Expertenarbeit,.

Bericht: Markus Benz
Foto: Stefan Bissig