Erfolgreiche Standortbestimmung in Büren an der Aare

Die Rothenburger Aktiv- und Jungschwinger durften nach einem Jahr Unterbruch heuer wieder am Hallenschwinget in Büren an der Aare teilnehmen. Dominiert wurde der Wettkampf von den Bernen Fabian Staudenmann und Florian Gnägi. Aus Rothenburger Sicht weiss vor allem Sven Lang zu überzeugen.

Nachdem letztes Jahr pandemiebedingt die ganze Saisonvorbereitung inklusive den Hallenschwingfesten nicht stattfinden konnte, kann in diesem Winter nun endlich wieder normal trainiert werden. So durften die Rothenburger wieder am Hallenschwinget in Büren an der Aare von unserem Gastklub Unteres Seeland teilnehmen. Der Aufmarsch mit 31 Aktiven und 49 Jungschwingern in drei Jahrgängen war jedoch relativ bescheiden. Die Berner Eidgenossen Fabian Staudenmann und Florian Gnägi qualifizierten sich mit vier respektive drei Siegen sowie dem gestellten Direktduell im vierten Gang für den Schlussgang. Das Duell im Schlussgang endete nach 10 Minuten erneut gestellt, wodurch sich der junge Fabian Staudenmann den Sieg am Hallenschwinget in Büren an der Aare sicherte.

Rothenburger können mithalten
Vom Schwingklub Rothenburg und Umgebung fuhren drei Aktivschwinger ins Seeland, um gegen die Berner den Formstand zu testen. Am erfolgreichsten präsentierte sich Sven Lang, der sich als einziger den Auszeichnungsgewinn erkämpfen konnte. Sven startete mit dem Sieg gegen den starken Dominik Roth erfolgreich in den Wettkampf, musste danach aber die Stärke von Kilchbergsieger Fabian Staudenmann anerkennen. Auch gegen den technischen stark schwingenden Mathieu Burgener konnte Sven einen tollen Gang zeigen und sich die Note 9 abholen. Zum Schluss musste Sven eine Niederlage gegen den unbequemen Hanspeter Luginbühl einstecken. Silvio Wyrsch musste nach dem Startsieg den Berner Eidgenossen Florian Gnägi und Christan Stucki den Sieg zugestehen. Insbesondere im Gang gegen Stucki vermochte sich Silvio lange zu bewähren. Am Nachmittag liess sich Silvio noch je einen gestellten, siegreichen sowie verlorenen Gang auf dem Notenblatt notieren. Nichtkranzer Dominik Widmer wurde zu Beginn des Wettkampfs mit zwei Kranzern eingeteilt und bekam damit die «Gastfreundschaft» zu spüren. Dominik kam auch nach den Startniederlagen nicht auf Touren, konnte zu Abschluss des Wettkampfes jedoch immerhin noch einen Gang für sich entscheiden.

Jungschwinger können nicht ganz mithalten
Neben den Aktiven traten auch 49 Jungschwinger der Jahrgänge 2006-2008 zum Wettkampf an. Der Huttwiler Flurin Eymann konnte sich den Kategoriensieg sichern. Von den drei Rothenburgern gelang es leider keinen Schwinger, die Auszeichnung zu erkämpfen. Die Neuenkirchner Silvan Renggli, Manuel Bucher und Dario Bachmann konnten jeweils zwei Gegner ins Sägemehl betten. Silvan liess sich dazu drei Gestellte, Manuel einen Gestellten auf dem Notenblatt notieren.

Bericht: Dominik Widmer
Foto: Adrian Dober 

Aus der Rangliste:

Aktive:
1. Fabian Staudenmann, Guggisberg 57.50P; 2. Florian Gnägi, Aarberg; Dominik Roth Meikirch je 57.00P; 3. Adrian Walther, Habstetten 56.75P; 7. Sven Lang, Emmenbrücke 55.50P; 12. Silvio Wyrsch, Emmenbrücke; 17. Dominik Widmer, Nottwil.

Jungschwinger:
1. Flurin Eymann, Schwarzenbach 59.25P; 2. Reno Schärz, Aeschi b. Spiez 58.00P; 3. Quentin Maurer, Dotzigen 57.75P; 12. Silvan Renggli, Neuenkirch; 13. Manuel Bucher, Neuenkirch; 15. Dario Bachmann, Neuenkirch.