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Bei typischen Pfingstwetter trafen sich am Samstag 11. Juni die Innerschweizer Nachwuchsschwinger zum Rottaler Nachwuchsschwinget. Zu diesem Kräftemessen sind 250 Jungschwinger, davon zwölf aus Rothenburg, angetreten. Die Jüngsten mussten bei strömenden Regen Anschwingen. Nach kurzer Zeit besserte sich das Wetter, so dass bis zum Schluss die Regenschütze auf die Seite gelegt werden konnten.
Nach der Startniederlage konnte sich Ottiger Lukas mit zwei Maximalnoten wieder auf die Siegesstrasse zurückkämpfen. Im vierten Gang teilte er die Punkt mit Reber Sandro. Nachdem er den Fünften schnell verlor musste er den letzten unbedingt gewinnen. Schon beim Griffassen zeigte Lukas seine Entschlossenheit und beim Gut vom Kampfrichter griff er sofort an und erkämpfe sich den nötigen Sieg mit der Maximalnote. Einen eher harzigen Tag hatte Binggeli Stefan. Nach zwei Startsiegen verlor er die nächsten zwei Begegnungen. Den Fünften gewann er wieder mit der Note Zehn. Im Abschliessenden sechsten Gang lieferte er sich einen packenden Zweikampf mit Martin Robin. Am Schluss fehlte Stefan die Kraft und er musste sich Robin geschlagen geben. Wie in Gerliswil fehlte Dormann Marco auch in Ruswil das nötige Wettkampfglück. Es fehlte ihm einen viertel Punkt für den Ausstich.
Als einziger startete Lang Sven in der Kategorie 97/98. Im ersten Gang lieferte Sven sich einen packenden Zweikampf mit Bucher Christian, welcher Sven mit einer Zehn zu seinen Gunsten beenden konnte. Mit drei Siegen, zwei Gestellten und einer Niederlagen klassierte er sich im neunten Schlussrang.
Ambühl Samuel konnte wieder einmal sein Potential aufzeigen. Mit einem Sieg zum Schluss konnte er sich das dritte Kreuzlein notieren lassen. Da er nur eine Niederlage hinnehmen musste rangierte er sich auf dem neunten Schlussrang ein. Mit drei Siegen, zwei Niederlagen und einem Gestellten erkämpfte sich Waldmeyer Sandro die Auszeichnung. Nach dem es Bühlmann Lukas in Gerliswil noch am Glück gefehlt hat, erkämpfte er sich mit drei Siegen und drei Niederlagen die nötige Punktzahl für den Eichenzweig. Nur knapp verpasste Bühlmann Daniel die Auszeichnung, da er etwas die schlechteren Noten als Lukas aufwies fehlte ihm am Schluss einen halben Punkt.
Seine zweite Auszeichnung in diesem Jahr erkämpfte sich Kunz Gian-Luca im achten Schlussrang. Seinen ersten Eichenzweig überhaupt erschwang sich Wyrsch Dario. An seinem zweiten Schwingfest erreichte er den Ausstich mit zwei Siegen und zwei Niederlagen. Für die Auszeichnung benötigte er noch mindestens eine Höchstnote, die erkämpfte er sich schon im fünften Gang. Im Sechsten verlor er gegen Van Massel Noe. Als die Rangliste vorlag und er seinen Namen auf dieser sah, hatte er ein breites Lachen auf dem Gesicht. Nicht wirklich auf Touren kam Schnyder Christian musste er doch die Träume für den Eichenzweig schon nach fünf Gängen begraben. Um einen halben Punkt verpasste Lopes Sandro den Ausstich. Gegen den grössten Gegner, den er zugeteilt bekam, fuhr er auch seinen einzigen Sieg dieses Tages ein.
Gegenüber dem Schwingfest in Gerliswil konnten endlich einige Jungs ihre Leistungen abrufen, die sie im Training zeigen. Ich bin auch überzeugt, dass die beiden, die den Ausstich nicht erreicht haben in den nächsten Schwingfesten auch diese Hürde überspringen können.
Auszug aus der Rangliste:
1995/96
1. Fankhauser Marco, Heiligkreuz, 59.50; 7c Ottiger Lukas, Rothenburg; 9b Binggeli Stefan, Neuenkirch; Dormann Marco, Emmenbrücke
1997/98
1. Stöckli Damian, Wolhusen, 58.75; 9d Lang Sven, Emmenbrücke
1999/00
1. Bissig Markus, Isenthal, 59.25; 9 Ambühl Samuel, Emmenbrücke; 10b Waldmeyer Sandro, Eschenbach;
11f Bühlmann Lukas; Emmenbrücke; 13c Bühlmann Daniel, Emmenbrücke
2001/02
1. Suter Bruno, Rickenbach, 59.50; 8a Kunz Gian-Luca, Rothenburg; 10d Wyrsch Dario, Emmenbrücke; 15d Schnyder Christian, Sempach; 20 Lopes Sandro, Emmenbrücke
Bericht:
Durscher Christian
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